Spiral Dynamics ist eine kultursoziologische Theorie von Don Beck und Chris Cowan, die erstmals 1996 vorgestellt wurde. Im Gegensatz zu den großen Theoretikern vergangener Epochen geht deren Entwicklungsmodell von der Annahme aus, dass die menschliche Natur nicht festgelegt sei: Menschen seien unter drängenden Umständen befähigt, ihre Umwelt durch konzeptionelle Modelle so zu gestalten, dass neu entstandene Problemstellungen gelöst und überwunden werden können.

Dabei versteht sich Spiral Dynamics als ein dynamischer Prozess: jedes neue Modell bezieht alle vorangegangenen Modelle mit ein. Diese konzeptionellen Modelle sind in der Peripherie sogenannter vMeme organisiert: Systeme mit Kernkompetenzen oder kollektiven Intelligenzen, die sowohl individuell als auch für die ganze Kultur nutzbar sind.

Diese vMeme-Ebenen sind auf unterschiedliche Bedingungen der Existenz ausgerichtet; sie schließen nahezu alle Weltanschauungen, Kulturen und geistigen Strömungen bis in die Gegenwart mit ein. Neue Systeme sind durch Anpassung vorangegangener Ebenen entstanden und entwickeln sich dahingehend, Probleme, die durch die Individuen auf der vorangegangenen Ebene geschaffen wurden, zu lösen.

Die Originaltheorie von Clare Graves

Clare Graves’ Originaltheorie, auf der Spiral Dynamics aufbaut, ist bekannt als “Emergent Cyclic Double-Helix Model of Adult Biopsychosocial Systems Development” – oder einfacher ausgedrückt: “the Levels of Existence Theory (ECLET)”. Graves’ Originaltheorie benutzt ein Doppelhelix-Modell, um die Wechselbeziehungen zwischen dem individuellen Erkenntnisvermögen bezüglich der Lebensbedingungen und dem für die Ebene der psychischen Existenz bestimmenden neuronalen Systeme der Individuen zu zeigen. Diese Doppelhelix für zwei interagierende Kräfte ist in Spiral Dynamics als sich verjüngende Farbspirale dargestellt, die bereits in den 1970er Jahren als grafisches Element für Vortragsunterlagen entwickelt wurde und immer noch so zum Einsatz kommt.

Wofür kann man es gebrauchen?

Auf Basis dieses Modells kann man in der Beratung einen Eindruck gewinnen, auf welchem Level sich das zu beratende Unternehmen befindet. Somit können für die weiteren Maßnahmen Aufgaben generiert und zugeordnet werden, um das Unternehmen in das nächste Level zu bringen

Siehe auch BTI

Spiral Dynamics - kultursoziologische Theorie

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